Hyperthermie

Hyperthermie als „gesundes Fieber“

Die Hyperthermie bezeichnet das kontrollierte, sanfte Erhitzen des Körpers von außen, im Gegensatz zur Fiebertherapie. Diese Form der Behandlung ist für Sie als Schmerzpatient ein weiterer wertvoller Baustein im Puzzle zur Bewältigung von chronischen Schmerzen.

Bei der Hyperthermiebehandlung wird durch Infrarotstrahlung ein künstliches Fieber erzeugt. Sie bietet bei schmerzhaften Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates eine sehr gute therapeutische Option. Insbesondere bei Patienten mit Fibromyalgie konnte in kontrollierten Studien die Wirksamkeit der Therapie nachgewiesen werden.

Einsatz der Hyperthermie

  • Behandlung der Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz)
  • Muskuläre Verspannungen
  • Behandlung von Krebserkrankungen
  • Biologische Krebsabwehr

Die erhöhte Körpertemperatur wird als natürlicher Selbstheilungsmechanismus genutzt. Der Vorteil ist, dass sich die gesteuerte Erhöhung der Körpertemperatur nicht gegen Symptome richtet, sondern gezielt die Fehlregulationen im gesamten Organismus beeinflusst.

Während der Ganzkörperhyperthermie-Behandlung liegt der Patient entspannt auf einem Bett in einem separaten Raum in unserer Praxis. Um ihn befindet sich ein spezieller Zeltaufbau aus reflektierenden und wärmestauenden Folien. Die Behandlung dauert je nach Intensität etwa zwei bis vier Stunden. Meist ist eine Serie von drei bis zehn Behandlungen notwendig. Während der Behandlung erfolgt eine umfassende medizinische Überwachung.

Unter der Hyperthermie besserten sich die affektiven und sensorischen Schmerzen unserer Patienten. Der Behandlungserfolg blieb auch nach 6 Monaten erhalten.